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Die Zeit, die Zeit...

Ja ja, es ist schon eine Weile her, dass ich was geschrieben habe. Hab ja auch viel zu tun. Firma gründen, Hochzeit planen, Hörspielwettbewerb, Wohnung, nebenbei die Katze von meinem He-Man Puzzle fernhalten und wäre das nicht schon genug, muss ich auch noch dafür zahlen, dass der DJ eine 1 nicht von einer 2 unterscheiden kann.

Irgendwas ist ja immer. Und so mache ich meine Umfrage, an der immer noch nicht genug Leute teilgenommen habe und die Menschen im Ruhrgebiet mir lieber sagen, dass ich stinke als mir zu sagen, ob sie schon mal ein Hörbuch gekauft haben. Sachen gibts.

Anyway, was war los, in der vergangenen Zeit? Ich bin dabei, meinen Traum, den ich seit ca. 12 Jahren habe in die Tat umzusetzen. Damals habe ich in einem Gespräch gesagt, dass mein Wunsch es wäre, den weltgrößten Unterhaltungskonzern aufzubauen. Das wurde als vollkommen unrealistisch abgetan, aber HALLO? Erstens habe ich nicht gesagt, dass es mein Ziel ist (da ist ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen Wunsch und Ziel)  und zweitens, warum sollte ich mich beschränken? Only the sky is the Limit oder um es mit den Worten von Zlad! zu sagen: There is nothing above, but the stars above. Ich werde also anfangen, eine Firma im Unterhaltungsbereich zu etablieren, wahrscheinlich sogar als GmbH, habe auch schon Mitarbeiter und Partner. Zu diesem Zweck besuche ich das Projekt .garage, was ich hier nochmal genauer vorstellen werde und ich extrem gut finde.

Privat hat sich ja seit meinem letzten Blog nur geändert, dass ich nun verlobt bin. Und wir mittlerweile den Termin mal eben um ein halbes Jahr nach vorne gelegt haben, zumindest haben wir das gerade mal angedacht. Eine Hochzeit am Jahrestag hat ja was (ist vor allem einfacher für mich) nur ist das bei uns der Valentinstag. Da werden sicher das ein oder andere Paar auch schon heiraten wollen.

Hmm, was gibt es denn sonst so Neues? Sollte mir was einfallen, lasse ich es wissen, ich blogge jetzt auch wieder öfter, versprochen. ^^ 

15.7.07 00:45


[BUCH] Terry Pratchett - Maurice der Kater

Ein Märchen von der Scheibenwelt - das zumindest sagt der Text unter dem Coverbild von Maurice, dem Kater. Ich bin noch sehr neu in der Scheibenwelt, und deshalb weiß ich nie, was ich jetzt nehmen soll, wenn ich mir ein neues Buch von Pratchett kaufen will. Wie so oft entschied ich nach dem Umschlag, dem Klappentext und was ich mir davon versprach - und wurde absolut nicht enttäuscht.

STORY
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Die Geschichte, die man gerne als Nebengeschichte zur großen Scheibenwelt Story rund um Zauberer und Hexen bezeichnen kann, fängt in einer Postkutsche an. Ein dümmlich aussehender Junge und seine sprechende Katze sowie eine ganze Menge sprechender Ratten, die auf solch lustige Namen wie Sardinen, Gekochter Schinken oder Nahrhaft hören, sind auf der Flucht vor dem Gesetz. Sie ziehen in kleinen verschlafenen Nestern die Rattennummer durch, das heißt, sie täuschen eine Rattenplage vor und der Junge pfeift sie dann aus der Stadt. Doch die Ratten wollen mehr sein als nur Ratten. Sie stellen Regeln auf, vor allem die jungen Ratten sehnen sich nach Ordnung im Chaos. Der Ort Bad Blintz soll der letzte sein, wie sie mit Maurice, dem Kater und dem "Kopf" hinter der Bande vereinbaren. Doch in Bad Blintz gibt es bereits eine Rattenplage und als ein echter Pfeiffer in die Stadt zu kommen droht, muss die Gang sich etwas einfallen lassen. Doch damit nicht genug, so gibt es hier zwar eine Rattenplage, aber keine Ratten (oder Kiekies, wie die intelligenten, sprechenden Ratten ihre Artgenossen ohne Verstand nennen). Und die kleine Tochter des Bürgermeisters erweist sich als viel zu neugierig. Bekannte Charaktere kommen so gut wie nicht vor, deswegen ist es so gut für Einsteiger geeignet. Für Leute, die aber gerne Bücher lesen, wo sie möglichst viele Menschen kennen ist das Buch demnach weniger geeignet.

PRÄSENTATION
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Das Buch bietet neben dem nicht sehr aufwändigen aber doch sehr passenden Cover, welches Maurice und ein paar der Ratten zeigt noch eine kleine Besonderheit. Ab und zu werden Bilder in Rattensprache gezeigt und vor jedem Kapitel stehen kurze Zitate aus "Herr Schlappohrs Abenteuer", einem
Märchenband in der Scheibenwelt, aber dank einer Figur daraus, Rupert Ratte, eine Art Bibel für das Rattenvolk. Diese beiden Gimmicks werten das Buch vom reinen Lesevergnügen auf.

WIRKUNG
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Es ist erstaunlich, wie gut man sich mit den Charakteren identifizieren kann. Zwar wird man nie so mitgerissen, dass man sich die Nägel abkaut und die Zeit bis zur nächsten Seite unerträglich wird, aber wenn eine Ratte gefangen wird, oder sogar in einer Falle steckt, dann fiebert man schon ein wenig mit. Hätte man normale Menschen gewählt um diese Geschichte zu erzählen, dann hätte man die Charaktere sehr viel genauer vorstellen müssen, aber durch die Tiere hat man bereits Vorstellungen im Kopf und kann gleich zu den Eigenarten kommen.

INTENTION
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Ich meine, es geht in der Geschichte hauptsächlich um das über sich hinauswachsen. Über den eigenen Schatten springen. Die Ratten streben danach mehr zu sein als einfach nur Ratten. Sie wollen sogar ein eigenes Königreich gründen. Und Maurice sagt zwar immer, ich bin eine Katze, verhält sich aber mehre Male absolut wider seiner Natur. Er legt sogar großen Wert darauf, dass er niemanden frisst, der reden kann, egal ob Maus, Ratte oder was auch immer. Auf der anderen Seite geht es natürlich, vorrangig durch Malizia, um Geschichten und deren Wirkung. Malizia ist bekannt dafür, gerne Geschichten zu erzählen und zu erfinden und so glaubt ihr keiner, als sie von sprechenden Ratten berichtet. Wie ein anderes Ciao! Mitglied bereits schrieb, man kann es sogar ausweiten auf die USA-IRAK Affäre und die angeblichen Massenvernichtungswaffen.

FAZIT
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Maurice, der Kater ist kein Buch, das man seinen kleinen Kindern vorlesen sollte, auch wenn es "Märchen" heißt. Eher ist es was für die Jugend, oder halt für die erwachsenen Leser. Man muss keines der Bücher gelesen haben, um dieses zu verstehen, und wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man auch die Scheibenwelt nicht besser. Es gibt eigentlich nur einen Grund, dieses Buch zu lesen. Und das ist die typische Art von Pratchett mit seinen Charakteren umzugehen, sie mit Witz und Charme durch die Geschichte zu führen, so dass die Zeit die mit dem lesen vorbeizieht einem am Ende viel zu kurz vorkommt. Ich für meinen Teil habe meine Erwartungen mehr als bestätigt gesehen.

INFO
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Manhattan ISBN 3-442-54570-6 (Hardcover) Preis: ca. 14 Euro
Goldmann ISBN 978-3-442-45513-3 (Softcover) Preis: 8,95
Seiten: ca. 280
Originaltitel: The amazing Maurice and his Educated Rodents
Übersetzung: Andreas Brandhorst
22.3.07 17:41


Lexi

Warum kackt die denn den DJ an? Warum kackt die überhaupt, die isst doch gar nichts ?

Unterwäsche wird total überschätzt. Freiheit für die Klöten.

Katzen mögen Käse, weil Käse ist ja auch in Mäusen.

 

15.7.07 00:24


Personen

Optimus Prime (He-Man.de)
Dumme Leute haben keine Meinung, sie haben die BILD.

Creek Indianer
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!

21.3.07 22:06


Filmzitate

Bleibt noch die Frage. Wie kommt Scheiße aufs Dach?
aus Die Ritter der Kokosnuss

Was ganz neues, Düff, aus Schweden. Zutzel mich aus!
aus Die Simpsons

19.3.07 09:52


Früher...

Wenn du nach 1978 geboren wurdest hat das hier nichts mit dir zu tun. Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du aber als Kind in den 60er- oder 70er-Jahren geboren wurdest, ist es rückblickend kaum zu glauben, dass wir solange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags oder ABS. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Wir sind auf Bäume geklettert, die nicht vom TÜV geprüft waren und wussten, dass man Kirchbäume dabei besser meidet, weil sie so leicht brechen.

Wir sind auf Seen Schlittschuh gelaufen, ohne dass sie irgendwie amtlich freigegeben waren. Wir haben in Flüssen ohne Klärwerke gebadet, ebenso in Seen die nicht nach PH-Werten vermessen waren. Das Bad wurde bei uns nur einmal in der Woche geheizt und
wer bitteschön braucht einen teuren Föhn? Wenn es kalt wurde hat man nicht die Heizung höhergedreht oder den Ofen nachgeschürt, sondern sich einfach was Wärmeres angezogen.

Im Omnibus wusste der Schaffner (was ist das?) noch einen Preis und am Bahnhof gab es einen Schalter, an dem man seine Fahrkarte gekauft hat - die Fahrkarten konnte sich jeder leisten. Zwetschgen musste man aufsammeln, Äpfel pflücken und Nüsse selbst knacken. Die Zähne erwiesen sich dabei oftmals als hilfreich, aber auch Steine.

Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten selbst öffnen, genauso wie die Flasche mit dem Bleichmittel. Auch wenn Türen und Schränke eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen war - wir haben sie noch alle. Die meisten Leute jedenfalls.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm, und das Wasser tranken wir überwiegend aus Wasserhähnen, nicht aus Flaschen. Allergien hatte auch kaum einer.

Wir haben aus alten Seifen- und Obstkisten Wagen gebaut und während der ersten Fahrt den Hang hinunter gemerkt, dass wir schon wieder vergessen haben, eine Bremse einzubauen. Aber nach einigen Unfällen kamen wir auch damit klar. Wir verliessen morgens - während der Schulzeit nach dem Mittagessen - das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst nach Hause kommen, wenn die Strassenlaternen angingen. Für den Notfall gab es ja noch eine Kirchturmuhr, die schlug schon jede Stunde und keiner rannte mit einer Uhr umher. Die Eltern wussten nicht wirklich wo wir waren - und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen und Zähne verloren - aber niemand wurde dafür verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, ausser uns selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an deine Unfälle erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen überhaupt nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter drauf, tranken sehr viel Limo und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Falsche und niemand verstarb an den Folgen einer Ansteckung. Die Fotos waren schwarz-weiß, aber bekamen langsam Farbe, und wenn du die Negative verloren hast waren sie für immer weg. Wir hatten keine Playstation 3, X-Box 360, Nintendo Wii oder überhaupt Videospiele. Im Fernsehen gab es das Erste, Zweite und Dritte - keine 64 Kanäle, keine Videos oder DVDs, keinen Surround Sound - Stereo war schon der Hammer. Wessen Eltern Geld hatten, der hatte einen Transistor oder einen Schrank mit einem Palttenspieler. Keiner der Kumpels hatte einen eigenen Fernseher oder gar zwei, keinen Computer, kein Internet, keine Chatrooms oder Online-Spiele....Dafür hatten wir Freunde!

Wir gingen raus und trafen sie auf der Strasse. Oder wir marschierten bei ihnen Zuhause vorbei und klingelten. Manchmal brauchte man garnicht erst zu klingeln, man ging einfach rein. Ohne Termin, ohne dass sich unsere Eltern gegenseitig abgeprochen hatten und meist sogar ohne ihr Wissen. Keiner brachte uns, keiner holte uns. Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus - mit Holzstöcken und Tennisbällen. Wir aßen Würmer - und alle Prophezeiungen trafen nicht ein: die Würmer lebten in unseren Mägen nicht für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht allzuviele Augen aus! Beim Strassenfußball durfte nur der mitmachen, der wirklich auch gut war. Wer nicht gut war....der musste lernen mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte trotzdem nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Pisa? Liegt in Italien und hat ´nen Turm. Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war uns klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstossen hatte, war ihm klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Oder gar der Familienanwalt. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! Sowas aber auch!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen. Und? Gehörst du da auch noch dazu? Herzlichen Glückwunsch und ein gutes neues Jahr.

Ach ja, eins noch: es wird noch immer die Antwort auf folgende Frage gesucht.
Wenn ein Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft ist, für wen zur Hölle wird der eigentlich freigehalten?
17.3.07 13:22


NEW and Improved

Hallo liebe Leser.

 Da ich bei meinem alten BLOG Anbieter immer wieder Probleme hatte, bin ich nun zu myBlog.de gewechselt, wo schon viele meiner Bekannten einen eigenen Blog haben.

In Zukunft findet ihr also HIER und nur HIER meine neuesten Ergüsse.

 Viel Spaß damit

Euer Daggett 

5.3.07 17:28


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